Observatorium für Prognosen, irrelevante Fragen und Widersprüche.
 
Freitag, 15. November 2013

Endlich wieder Wulff, endlich wieder phäakische Besserwissereien.


Auf Spiegel online ein guter Artikel von Dirk Kurbjuweit über den Prozess gegen Wulff, dem ich in allen Kernaussagen zustimme.

Was dem Artikel freilich nicht erspart, dass ich ihm die kleinen Fehlerchen unter die Nase reibe. Kurbjuweit schreibt: "Es kam heraus, dass er (Wulff) und seine damalige Frau mit einem anderen Freund, David Groenewold, einen kleinen Urlaub auf Sylt verbracht hatten. Groenewold zahlte für das Hotel, angeblich händigte ihm Wulff das Geld hinterher in bar aus."

Nein, die 2007er Syltsause unternahm Wulff nicht mit seiner damaligen Frau Christiane, sondern mit seiner damaligen Geliebten Bettina Körner (seiner späteren zweiten Frau). Das macht für den Korruptionsvorwurf keinen großen Unterschied, für die ästhetische Bewertung aber schon. Ich fand die Einlassung Wulffs, er habe die Hotelrechnung für seine Geliebte und sich gegenüber Groenewold mit Bargeld beglichen, das seine Geliebte von ihrer Mutter geschenkt bekommen habe, den Gipfel der Peinlichkeit. Und nicht aus juristischen, aber aus geschmacklichen Gründen hatte ich gehofft, die Geliebte sei wenigstens von Groenewold eingeladen worden.

Kurbjuweit schreibt: "Es ist also (an Anklagepunkten) wenig übriggeblieben. Und ist nicht Wulff durch den Verlust des Amtes und durch die Scheidung von seiner Frau gestraft genug? "

Scheidung? Habe ich da etwas verpasst? Oder will Kurbjuweit andeuten, die Scheidung von Christian und Christiane Wulff sei 2008 wegen der Syltgeschichte erfolgt?

Kurbjuweit schreibt: "Trotz der kleinen Summe geht es um einen bedeutenden Fall, dem nur ein guter Prozess ein würdiges Ende verleihen kann", und dem stimme ich zu. Und doch frage ich mich: Ist unsere Gesellschaft wirklich inzwischen so reich, dass 753,20 Euro der Inbegriff eines lächerlich kleinen Geldbetrags sind?

Von 753,20 Euro konnte man 2007 länger als zwei Monate menschenwürdig leben (ohne Mietkosten). Es gibt jede Menge Menschen, deren Girokonto dauernd überzogen ist, und für die 753,20 Euro den Unterschied zwischen finanziellen Sorgen und dem Gefühl ausmachen, sich endlich wieder mal was leisten zu können. Und zu denen - zumindest zu denen, deren Girokonto dauernd überzogen ist - gehörte auch der damalige Ministerpräsident Christian Wulff.

Wenn bei dem Prozess noch eine interessante Erkenntnis abfällt, dann vielleicht die Klärung der Frage, warum bei Wulff ständig Ebbe in der Kasse war. Waren es wirklich so gewaltige Unterhaltszahlungen an Christiane? Eigentlich fehlt doch einem Ministerpräsidenten die Zeit, so viel Geld auszugeben.


 
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Sonntag, 22. September 2013

Prognose am Wahltag


Man muss ja fast ein schlechtes Gewissen haben, wenn man noch am Wahltag eine Wahlprognose abgibt. Warum, habe ich allerdings nicht ganz verstanden: Herr Dr. bess. wiss. gewiss. Lammert hält solche Prognosen für verwerflich, weil eine Verwechselung mit Wahl-Ergebnissen drohe. Für wie dumm muss man eigentlich die Wähler halten, wenn man ihnen den Fehlschluss zutraut, dass am Wahlsonntagmorgen in der BamS schon das Wahlergebnis stünde?
Andere Erklärung: Der Respekt vor dem Wähler würde verlangen sich in der Woche vor der Wahl mit Prognosen zurückzuhalten. Darf man daraus folgern, dass in den restlichen 207 Wochen der Respekt nicht so ausgeprägt ist?

Jedenfalls prognostiziere ich, dass die AfD reinkommt und es - auch deshalb - zu einer schwarz-roten Koalition ohne Zweidrittelmehrheit kommt.


 
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Sonntag, 15. September 2013

Power of positive thinking


Als vor 5 Jahren die CSU mit über 17 Prozentpunkten Verlust die absolute Mehrheit verlor und gezwungen war, mit der FDP zu koalieren, bewertete ein Mitglied der SPD, die auch noch kleine Verluste hinzunehmen hatte, dies als den politisch schönsten Tag seines Lebens.

Jetzt haben wir wieder den Status quo ante 2008: Die CSU regiert mit absoluter Mehrheit, die FDP fliegt aus dem Landtag und die SPD freut sich, dass Schwarz-gelb gescheitert ist. Ich sage jetzt mal bis zum Beweis des Gegenteils: Damit ist die bayerische SPD die einzige Oppositionspartei die zwei Mal in Folge Regierungswechsel gutheißt, an denen sie nicht beteiligt ist.


 
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Mit erhobenem Mittelfinger


Ob die Verteidigungen des Mittelfingers durch Thierse und Steinbrück selbst wirklich etwas bringen?

Mit der Erklärung, dass Steinbrück so schlicht, vulgär und leicht reizbar ist, dass er auf bei Licht betrachtet harmlose Spitznamen mit der brutalstmöglichen Beleidigung reagiert, könnte ich noch besser leben als mit der Vorstellung, dass maßgebliche Teile der deutschen Sozialdemokratie in dieser Geste eine zugespitzte Satire sehen.


 
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Donnerstag, 12. September 2013

Transformation


Ich krieg ein steifes Glied:
Das gibt den nächsten Tweet.

(Eigentlich ein sehr naheliegender Zweizeiler. Bin ich wirklich zumindest im Internet der erste, der Tweet auf Glied reimt?)


 
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Mittwoch, 4. September 2013

Rätselhaft wie die Blicke einer schönen Frau


ist mir oft, nach welchen Kriterien Spiegel online mir weitere Videos empfiehlt, sobald ich eines angeschaut habe. Selten aber lag darin eine solche Poesie wie heute. Ich schaute mir Stefan Raabs beste Momente im Kanzlerduell noch einmal an und bekam dann ein weiterführendes Videos aus dem Jahre 2010 angeboten: "Der Blumenkübel: Eine Meldung und ihre Geschichte".


 
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Samstag, 17. August 2013

Deutschland im Spiegel mitgehörter Busgespräche


Ein Pärchen im Berliner Bus - beide so um die 15. Er betrachtet die Geschäfte und sagt: "Sex Shop. Da könntest Du mal hingehen und Stellungen lernen." Sie rammt ihm stumm den Ellenbogen in die Seite. Gebalge. Der Bus fährt weiter.


 
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Die Linkspartei plakatiert


"Teilen macht Spaß: Millionär-Steuer"

Hätte Sie nach dem Doppelpunkt geschrieben: "Griechenlandhilfen ohne Spardiktat!", zöge ich vor ihr meinen Hut.


 
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Samstag, 10. August 2013

Bayern München - Borussia Mönchengladbach


Auftakt der Bundesligasaison 2013/2014

Dank des neuen Livetickers von Spiegel online hier das ganze Spiel in der Analyse auf einen Blick

BayernGladbachAnalyse


 
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Donnerstag, 8. November 2012

Prognosenrückblick


Der Kutter hat nicht nur gut prognostiziert und eine schöne Prognosenbewertung, sondern überhaupt ziemlich Kluges zum Phallus-Sieg geschrieben.


 
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Mittwoch, 7. November 2012

Zu schön, um wahr zu sein


Was muss man da vom kleinen Spiegel online (Liveticker, 19:50) lesen?
"'Friendly, François Hollande': Wegen diesen Worten unter seinem Glückwunschtelegramm an Barack Obama wird Frankreichs Staatspräsident verspottet - einige Landsleute schämen sich sogar für ihn."

So ist das: In Frankreich ist das Englisch des Präsidenten blamabel und in Deutschland das Deutsch vieler Journalisten. "Wegen" erfordert standardsprachlich den Genitiv. Es gibt zwar Ausnahmen, aber die liegen hier nicht vor.


 
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Mittwoch, 26. September 2012

Helmut Kohl wird sterben.


Denn er ist ein Mensch und jeder Mensch wird sterben. Öffentlich zu prognostizieren, wann ein anderer Mensch sterben wird, finde ich dennoch geschmacklos. Heribert Schwan, der Ghostwriter von Helmut sowie Biograph von Hannelore und bald auch von Helmut Kohl sieht das offenbar anders. Im Gespräch mit dem Spiegel kündigt er die Veröffentlichung seiner Helmut-Kohl-Biographie für dessen 90. Geburtstag (3. April 2020) an. Ob darin nicht ein Vertrauenbruch gesehen werden könne, fragt der Spiegel eine Spalte später. Schwan antwortet: "Das glaube ich nicht. Helmut Kohl hat oft zu mir gesagt: 'Also wenn ich mal tot bin, können Sie das veröffentlichen.'"

Auch Schwans weitere Aussagen schillern zwischen Historiker-Stolz - dabei dürften stundenlange Gespräche mit Politikern im Ruhestand nicht zu den zuverlässigsten Quellen gehören - und einer befremdlichen Verschmelzung mit Kohl: Schwan beanspruch für sich explizit "die Deutungshoheit", weil Kohl sich nicht mehr wehren könne. Acht Jahre lang Kohls Memoiren zu schreiben ist aber vermutlich schon ein Job, der einem auf den Keks gehen kann.


 
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Sonntag, 23. September 2012

Höhepunkte der Peinlichkeit


Jürgen Domian und seine Sendung schätze ich wirklich. Es tat mir daher physisch weh, als er sich in der Nacht vom 13. auf den 14. September mit einer 58-jähriger Karmeliterin unterhielt und dabei "etwas komplett Indiskretes" fragte: "Darf man - oder hast du früher - oder später auch - masturbiert? Darf man das?"

Kann es wirklich sein, dass der zu Religionsfragen gern eingeladene Talkshowgast Domian nicht weiß, dass die katholische Kirche die Selbstbefriedigung verdammt?

Die Antwort der Karmeliterin war bewundernswert gelassen - aber auch ihr war das Peinigende der Situation anzumerken: Sie sei sich nicht sicher, ob man das dürfe.

Domian - nachhakend: "Hast du es gemacht?" - "Nein, eigentlich nicht so."

Wenigstens fragte er nicht nach, was hier "eigentlich" bedeute.


 
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Samstag, 1. September 2012

Erbarmungslos?


Nein, natürlich würde ich nicht Mitt Romney wählen, wenn ich US-Amerikaner wäre.
Ja, Clint Eastwood ist offensichtlich alt geworden.
Nein, eine glänzende politische Rede war das sicher nicht.

Aber: Wie kann man denn so borniert und naiv sein, um Eastwood vorzuwerfen, er rede ohne Manuskript und Teleprompter und sei damit überfordert gewesen? Der Mann ist nun wirklich Profi.

Wie blind muss man sein, um zu übersehen, dass Eastwoods Gestocke und Gestammele ein gewolltes schauspielerisches Element war? Eine - nein: gewiss nicht geniale, aber passable - Darstellung eines Journalisten, der einem eigentlich ganz sympathischen Politiker unangenehme Fragen stellen muss und auf den sich die Nervosität und Verspanntheit des Interviewten überträgt.

Ich fand die Schauspiel-Einlage (DAS war es nämlich, und keine politische Deklaration)

  • für einen US-amerikanischen Parteitag, auf dem sich die Delegierten nach Weisung der Parteiführung kostümieren müssen, wirklich sophisticated - und auch manch Teilnehmer eines deutschen Parteitags wäre wohl von diesem Maß an Brechung überfordert.

  • für einen republikanischen Angriff auf Obama erstaunlich viel berechtigte Fragen enthaltend, wie die Fragen nach den Versprechen, Guantanamo zu schließen und den Irakkrieg zu beenden.

  • anders als faz.net meint, frei von rassistischen Ressentiments.

Aber faz.net bezeichnet ja auch Obama als den ersten schwarzen Präsidenten, ihn, der seinen schwarzen Vater mit zehn Jahren zum letzten Mal sah und viel mehr von seiner weißen Mutter und vielleicht noch mehr von seiner weißen Großmutter erzogen wurde.

Oder sehe ich da was falsch?


 
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Samstag, 25. August 2012

Die Beraterin, die Vermieterin, die Patin


Lesenswerter Artikel in Spiegel online über die Leichtgläubigkeit, mit der Gertrud Höhler landauf-landab als Beraterin Helmut Kohls apostrophiert wird, dabei seinerzeit nach Auskunft wirklicher Kohl-Gefährten "wahrscheinlich nicht einmal den Fuß bis zur Schwelle von Juliane" gesetzt habe.

Ich vermute ja, dass Höhler sich in der Kohl-Zeit die Rolle zugedacht hatte, die CDU zu modernisieren und zu feminisieren, die also einer perfekten Ergänzung zum Patriarchen. Das scheiterte aber angeblich auch an dem Umstand, dass sie einen nichtehelichen Sohn hatte, was aber für eine christdemokratische Familienministerin (damals?) nicht anging. Dass die Modernisierung und Feminiserung der CDU nun untrennbar mit dem Namen Merkel verbunden sein wird, ist die eigentliche Kränkung, für die Höhler nun Revanche zu nehmen versucht.

Hat wirklich noch niemand auf das schreiende Missverhältnis hingewiesen, dass nun ausgerechnet Höhler, die Büroräume an einen NPD-Landtagsabgeordneten vermietete, in Merkel eine Gefahr für die Demokratie diagnostiziert?


 
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Sonntag, 11. März 2012

Das vorerst letzte


verunglückte literarische Zitat des jüngsten Alt-Bundespräsidenten der Republik lautete:

Als Niedersachse hätte ich es wissen können. Es ist die Region auch von Wilhelm Busch. Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Bin ich wirklich der einzige, dem aufgefallen ist, dass das Zitat nicht von Wilhelm Busch stammt? Was Wulff vermutlich meint, ist:

Aber hier, wie überhaupt,
Kommt es anders, als man glaubt.

aus Plisch und Plum.

Nach Wikipedia stammt
„Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt." von Alexander Spoerl. Leider wird aber kein Werk nachgewiesen.

Aber ist es nicht auch furchtbar, Niedersachsen als die "Region auch von Wilhelm Busch" zu bezeichnen?


 
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Samstag, 11. Februar 2012

Bescheuertestes Schurnalisten-Synonym der Woche


und zwar für Vatikan:

der römisch-katholische Kirchenstaat im Herzen Roms


 
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Mittwoch, 25. Januar 2012

Der alte Christian


Liebe Jubiläumsgäste, wenn Friedrich II. jetzt in den Saal schauen könnte, wäre er wohl zufrieden: passend zur großen Bühne ein großes Publikum! So viele, die sein Leben erforscht, sein Erbe entdeckt, gerettet und gepflegt haben – oft hartnäckig und mit preußischer Hingabe, wie einst der König selbst. Ich glaube, so mancher von Ihnen hier im Saal hätte zu Friedrichs Lebzeiten eine Einladung zur berühmten Tafelrunde erhalten. Weltoffene, belesene und kulturinteressierte Mitstreiter wusste der Monarch besonders zu schätzen.

Und vor allem hätte es ihm gefallen, hier in Berlin als höchsten Repräsentanten des Staats jemanden wie mich auftreten zu sehen. Ja, zwischen dem alten Fritzen und mir gibt es eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten.

Erinnern wir uns: Auch Friedrich heiratete eine Niedersächsin. Sie hieß zwar nicht Christiane, aber immerhin Christine. Er ließ sich zwar nicht von ihr scheiden, aber verlassen und schlecht behandelt hat er sie schon immer wieder.

Friedrich war extrem sparsam, und auch ich muss keineswegs immer in einem Schloss übernachten - jedenfalls nicht im eigenen. Ich begnüge mich gerne mit dem Gästezimmer, wenn ich dadurch mir und dem Staat Ausgaben erspare.

Wir wissen, dass sich Friedrich dafür einsetzte, dass seine Bevölkerung die nahrhafte und gesunde Kartoffel in den Speiseplan aufnahm. Und auch meine Regierung hat weder Kosten noch Mühen gescheut, Kochbücher unter das Volk zu bringen.

Friedrich war sehr musikalisch. Carl Philipp Emanuel Bach wirkte lange an seinen Hof. Und auch bei mir gibt Klaus Meine Lena Meyer-Landrut die Klinke in die Hand.

Der große Preußenkönig hatte in Voltaire einen wunderbaren Ratgeber und väterlichen Freund und auch ich habe von meiner Freundschaft zu dem Schrotthändler Egon Geerkens großartig profitiert, so dass ich mit Stolz und mit Recht sagen kann:

Ich bin der erste Schnorrer meines Staates.


 
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Samstag, 7. Januar 2012

Unzusammenhängendes zu Wulff


  1. Ganz guter Schachzug der Bildzeitung, Wulff die Abschrift seiner Voicemail-Suada zuzuschicken. Und wann kommt einer auf die Idee, beim Bundespräsidialamt gemäß Informationsfreiheitsgesetz Einsicht in die Abschrift zu verlangen? Wäre gar nicht so einfach, das zu verweigern.

  2. Doch, es stimmt schon: Nicht nur der Ruf Herrn Wulffs ist beschädigt, sondern auch das Amt des Bundespräsidenten, wenn jede Zeitung mindestes einen Kommentar zur Überflüssigkeit des Bundespräsidenten einrückt. Dabei wird übersehen: Der Bundespräsident mag in einer Situation großer politischer Stabilität mit einer allgemein respektierten Regierungschefin wirklich verzichtbar sein. Wenn wir einmal sieben Parteien im Bundestag haben, die keine Koalition mit Kanzlermehrheit hinbekommen - soooo unwahrscheinlich ist das nicht -, dann hat der Bundespräsident die wichtige Entscheidung zu treffen, ob ein Minderheitenkanzler regieren oder der Bundestag neu gewählt werden soll. Dann ist es schon ganz praktisch, wenn die moralische Integrität des Bundespräsidenten allseits anerkannt ist und dieser auch bei den "normalen" Politikern nicht bis zum Hals in der Dankesschuld steht.

Auch in Zeiten, in denen der Bundeskanzler in weiten Teilen der Bevölkerung nur eine Lachnummer ist (wie zB 1982 - 1990), ist es hilfreich, im Bundespräsidenten eine Integrationsfigur zu haben. Das geht aber nicht mit einem peinlichen Abgreifer.

  1. "Ich bin auf dem Weg zum Emir" als Satz des Jahres 2012? Vermutlich zu früh im Jahr gefallen. Aber als AB-Ansage
    ganz witzig.

  2. Wulffen als Wort des Jahres? Dazu müsste man sich jetzt schnell einigen, was es heißen soll: Schnorren? Auf den AB schimpfen? Den AB vollquatschen? Am Amt kleben?

Nachtrag: Noch einen weiteren Bedeutungsvorschlag fuer Wulffen hat www.spiegel.de

  1. Ja, es gibt wichtigeres. Aber das ist zu kompliziert.

 
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Mittwoch, 4. Januar 2012

Was ich dem Wulff echt übelnehme:


dass er mir die Springerpresse auf einmal sympathisch macht.


 
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Montag, 2. Januar 2012

Broderlein


Ich finde Broder oft billig und schlecht, aber hier trifft er es immerhin im Ansatz. Wie ich schon vor Gabriels vergifteter Unterstützungserkärung sagte: Ein angeschlagener Wulff nützt der SPD.

Dann geht es aber rumpelig weiter: "Zur Zeit hat die Bundesrepublik vier bezahlte Präsidenten: Wulff, Walter Scheel, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog."

Du darfst noch einmal raten, Henryk. Vier war schon ganz schön nahe dran. Überleg noch einmal, hast Du nicht jemanden vergessen? Kleiner Tipp: Sein Vorname fängt mit demselbem Buchstaben an wie deiner. Und er hat eine ähnlich entspannte Haltung zu Militäreinsätzen.

"Ja, Christian Wulff ist der Herr der Binse. Manche Kommentatoren meinen, Deutschland habe etwas Besseres verdient. Aber das ist ein Irrtum."

In Ordnung, kann man so sehen. Im nächsten Absatz heißt es:

"Als Ministerpräsident von Niedersachsen war er der richtige Mann am richtigen Platz. Nun muss er eine Bühne bespielen, die für ihn zu groß ist."

Wie bitte? Ich dachte er wäre genau der Bundespräsident, den Deutschland verdient. Entscheide dich, Henryk!

"Es ist eine One-Man-Show im Olympia-Stadion. Sie wird noch drei Jahre weiter gehen. Der einzige Trost dabei ist: Es wird keine zweite Runde geben."

Im letzten Punkt bin ich mir gar nicht sicher. Ich halte es für recht wahrscheinlich, dass es nach der Bundestagswahl 2013 zu einer schwarz-roten (vielleicht nicht unbedingt großen) Koalition kommt. Dann könnte die SPD es sich abhandeln lassen, Wulff zu verlängern. Ich halte mal dagegen: Wenn Wulff bis 2015 durchhält, macht er auch noch bis 2020.


 
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Sonntag, 1. Januar 2012

Weltverschwörung, du bist erkannt!


Das Kollektiv Anonymous greift das Sicherheitsunternehmen Stratfor an,
während der Film Anonymous die Stratfordianer angreift, die immer noch glauben, dass Shakespeare Shakespeares Werke geschrieben hat.

Sowohl dem Kollektiv Anonymous, das mit Guy Fawkes einen Katholiken verehrt, der das Parlament in die Luft sprengen wollte, als auch den Anti-Stratfordianern, die nicht glauben wollen, dass der Emporkömmling Shakespeare das größte britische Genie war, kann man ein gestörtes Verhältnis zur Demokratie attestieren.


 
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Samstag, 31. Dezember 2011

Saturierter Rückblick auf satirischen Rückblick


Noch blöder als die Unsitte, Anfang Dezember Jahresrückblicke zu senden, ist das Unternehmen, einen solchen Anfang Dezember aufzuzeichnen und erst am 30.12. zu versenden. So geschehen beim satirischen Jahresrückblick Urban Priols. Diesem zufolge bleibt als Wulff-Satz 2011 hängen, dass der Papst doch bitteschön Geschieden-Wiederverheiratete (wie Wulff) zur Kommunion lassen möge. Knapp daneben, Herr Priol.

Was mich auch mal interessieren würde: Wie lange wird man mit Strauß- und Wehner-Parodien noch Kabarett machen können? Unbegrenzt? Reicht es aus, dass das Publikum diese Parodien von den regelmäßigen Kabarettbesuchen her kennt?


 
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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Wir begleiten gestrauchelte Politiker prognostisch. Heute: KT.


In welcher Verkleidung wird K.Th.v.u.z. Guttenberg in Aachen die Laudatio auf Ottfried Fischer halten?

Ergebnis

 
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Dienstag, 27. Dezember 2011

Die Verteidigung des Wulffs und die Auferstehung des Fleischhauers


sind beide - und das ist das Faszinierendste - nicht nur völlig losgelöst von der Faktenlage, sondern auch noch von jeglichem, sogar dem ureigensten, Klischee.

Ein Journalist macht mit einem Politiker zusammen ein Buch; das Honorar darf er allein behalten, so ist es mit dem Verlag vereinbart. Dann gerät der Politiker, der inzwischen zum Bundespräsidenten aufgestiegen ist, in Schwierigkeiten. In der Zeitung, in der der Journalist als Kolumnist arbeitet, erscheint ein großer Artikel darüber, dass ein bekannter Finanzunternehmer 40.000 Euro für Anzeigen ausgegeben hat, um das Buch zu einem Erfolg zu machen. Der Journalist erklärt darauf, dass er von diesen Anzeigen zum ersten Mal durch die Recherchen seiner eigenen Zeitung erfahren habe. Natürlich ist er entsetzt. Der Politiker sagt das Gleiche: Aber was im Fall des Journalisten für bare Münze genommen wird, gilt bei seinem Mitautor als billige Ausflucht, die nur den Verdacht nährt, er wolle etwas verbergen.

Aha. Man nimmt also für bare Münze, was ein Bildzeitungsjournalist sagt. Im so linksgewirkten Deutschland, in dem jeder Konservative damit rechnen muss, jederzeit einem Progrom zum Opfer zu fallen.

Fleischauer, Sie sind doch angeblich in so einem furchtbar linkem Milieu groß geworden. Wussten Sie nicht spätestens ab dem zehnten Lebensjahr, dass man der Springerpresse nicht trauen darf? Mein Sozialbiotop war deutlich weniger links, und wir wussten das alle.

Ansonsten herzlichen Glückwünsche an alle, die den Anteil der Affären an der Weihnachtsansprache zutreffend mit Null angaben.

Was die Berichterstattung über die Gerüchte von Frau Wulffs Vorleben angeht, fand ich Harald Schmidt letzte Sendung vor der Weihncahtspause bemerkenswert: "Welche Strupfhose meine Frau trägt ist Viktoria's Secret."

Es bleibt spannend.


 
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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bluffwulff


Ich schwankte lange, bin mir aber jetzt sicher: Wulff wird im Amt bleiben. Die SPD ist sehr gut beraten, nicht seinen Rücktritt zu fordern.

Erstens zieht das Argument, dass sich Schröder nicht viel anders verhalten habe. Das Gegenargument, Schröder sei eben nicht Bundespräsident gewesen, ist zwar nicht von der Hand zu weisen, hat aber begrenzte Durchschlagskraft.

Vor allem aber ist ein schwacher Wulff, der sich durch die nächsten dreieinhalb Jahre seiner ersten Amtszeit quält, gut für die SPD. Er mindert die Strahlkraft der schwarz-gelben Koalition (so da noch was strahlt). Ein frisch ins neue Amt gewählter Lammert wäre für die SPD gefährlicher.

Wenn es 2013 zu einer Großen Koalition kommt, könnte die SPD den politischen Preis dafür, den angeschlagenen Wulff 2015 für 5 weitere Jahre zu verlängern, besser hochtreiben, als wenn Wulff allseits als Traumbesetzung gälte.

Wenn aber 2013 die SPD die Wahl gewinnt und den Kanzler stellt, wird sie aller Voraussicht nach in den anschließenden Landtagswahlen wieder verlieren. Dann ist ein BuPrä-Wahltermin 2015 besser als 2017.

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so viele Parodien auf eine noch gar nicht gehaltene Rede gesehen zu haben wie auf die diesjährige Weihnachtsansprache.

Sehr schön: Hans Zippert
www.welt.de
Auch nicht schlecht: gestern Harald Schmidt.

Ach, übrigens:

Wie lange wird sich der BuPräs bei der Weihnachtsansprache mit den gegen ihn gerichteten Vorwürfen beschäftigen?

Ergebnis

Wann wird die erste seriöse Zeitung/Zeitschrift im Klartext über die im Internet kursierenden Gerüchte betreffend das Vorleben der Bettina Wulff berichten?

Ergebnis

 
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Samstag, 17. Dezember 2011

Rückschlag im Rückblick


Eigentlich lag das Observatorium in der Causa Guttenberg ja ganz gut. Selbst dem Herrn Zitterwolf, der noch darauf gewettet hatte, dass Guttenberg alles unbeschadet übersteht, gelang ein bemerkenswerter Coup, als er die Gründung der 35. konservativen Protestpartei durch den Baron prognostizierte.

Umso bedauerlicher, dass die Gesellschaft für deutsche Sprache bei ihrer Verbalisierung des
Jahresrückblicks sich keinem meiner zehn Vorschläge angeschlossen hat. „Guttenbergen“ für „abschreiben“ ist sowohl beim „Wort des Jahres“ als auch beim „Jugendwort des Jahres“ auf den Plätzen gelandet. O je. Hat das wirklich schon jemand gesagt? Anlass hätte es ja genug gegeben: „Habt ihr schon gehört? Koch-Mehrin soll geguttenbergt haben.“ – „Ist doch bekannt, aber angeblich hat auch Mathiopoulos gechatzimarkakist“. Gerade weil im Verlauf des Jahres immer mehr Titel purzelten, hätte ich auf ein Wort aus dem Umkreis „Plagiatejäger“, „Guttenplag Wiki“ etc getippt – wohl gemerkt aus politischer Sicht, sprachlich ist das alles nicht so dolle.

Aus linguistischer Sicht kommentiert der Sprachlog die Kür des Siegers „Stresstest“.


 
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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Blitzprognose


In einer Stunde wird Charlotte Roche bei Harald Schmidt auftreten und ich wage die Prognose, dass er sie in Anspielung auf ihr damaliges Angebot an unseren Bundespräsidenten fragen wird: "Was sagst Du zu Christian Wulff: Wirst Du mit ihm schlafen, wenn er alle Kredite offenlegt?" (vgl. hier, Grund 7)

Apropos: Die Merkel kann einem schon Leid tun. Auch andere Kanzler hatte heftige Probleme zu lösen, aber dass ausgerechnet bei ihr der Frühstücksdirektor immer wieder wackelt und gestützt und gestürzt und neugewählt werden muss, damit hat nur sie zu kämpfen.


 
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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Auflösung des Bildungsquiz. Die Besucher des Observatoriums sind fäkal-sexuell nur bei Ausflügen in die jüngere Literatur sattelfest.


Was hatte ich mir nicht für ein Mühe mit meinem ganz schön frivolen Pisa-Test gegeben. Hier die ernüchternden Ergebnisse.

Sowohl für die Aufgabe 1 als auch für Aufgabe 2 ist die Antwort Heinrich Heine

[...]
Freund ich hab dir zugehört, 
 Und du hast mir gut erklärt, 
 Wie zum weisesten Behuf 
 Gott den Menschen zwiefach schuf 
 Augen, Ohren, Arm’ und Bein’, 
 Während er ihm gab nur ein 
 Exemplar von Nas und Mund – 
 Doch nun sage mir den Grund: 
 Gott, der Schöpfer der Natur, 
 Warum schuf er einfach nur 
 Das skabröse Requisit, 
 Das der Mann gebraucht, damit 
 Er fortpflanze seine Rasse 
 Und zugleich sein Wasser lasse? 
 Teurer Freund, ein Duplikat 
 Wäre wahrlich hier vonnöten, 
 Um Funktionen zu vertreten, 
 Die so wichtig für den Staat 
 Wie fürs Individuum, 
 Kurz fürs ganze Publikum. 
 Zwei Funktionen, die so greulich 
 Und so schimpflich und abscheulich 
 Miteinander kontrastieren 
 Und die Menschheit sehr blamieren. 
 Eine Jungfrau von Gemüt 
 Muß sich schämen, wenn sie sieht, 
 Wie ihr höchstes Ideal 
 Wird entweiht so trivial! 
 Wie der Hochaltar der Minne 
 Wird zur ganz gemeinen Rinne! 
 Psyche schaudert, denn der kleine 
 Gott Amur der Finsternis, 
 Er verwandelt sich beim Scheine 
 ihrer Lamp – in Mankepiß.

Also Teutolinde sprach,
Und ich sagte ihr: Gemach! 
 Unklug wie die Weiber sind, 
 Du verstehst nicht, liebes Kind, 
 Gottes Nützlichkeitssystem, 
 Sein Ökonomie-Problem 
 Ist, dass wechselnd die Maschinen 
 Jeglichem Bedürfnis dienen, 
 Den profanen wie dem heilgen, 
 Den pikanten wie langweilgen, –
Alles wird simplifiziert; 
 Klug ist alles kombiniert: 
 Was dem Menschen dient zum Seichen, 
 Damit schafft er seinesgleichen.
[...]

Das ganze Gedicht ist noch etwas länger, trägt offiziell keinen Titel, wird machmal mit „Zur Teleologie“ überschrieben und findet sich auch unter
meister.igl.uni-freiburg.de

Das hatte für Aufgabe 1 keiner richtig. Vielmehr tippten alle auf Lichtenberg. Für Aufgabe 2 wusste es immerhin einer.

Aufgabe 3 Die richtige Antwort ist: Georg Christoph Lichtenberg

Das ist eine schöne Ehre die die Frauenzimmer haben, die einen halben Zoll vom Arsch abliegt.“ [Sudelbücher J 100]

Auf die richtige Antwort kam wieder keiner. Die falschen Antworten verteilten sich hälftig auf Heine und Roche.

Aufgabe 4 Richtig natürlich: Charlotte Roche (Schoßgebete, S. 102). Immerhin das wussten zwei Drittel der Quizteilnehmer.

Was lernen wir daraus? Lest mehr Klassiker, die sind auch schön versaut!


 
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Samstag, 22. Oktober 2011

Testen Sie Ihre fäkal-sexual-theologische Allgemeinbildung!


Aufgabe 1:

"Dass der Penis sowohl zur Begattung als auch zum Urinieren dient, spricht eher dagegen, dass Gott den Menschen geschaffen hat. Denn was soll eine Frau davon halten, wenn sie sieht, dass ihr Mann mit dem Organ, das er zum Liebesspiel benutzt, auch Wasser lässt?" Von wem stammt dieser Gedanke?

Ergebnis

Aufgabe 2:

Dass der Penis sowohl zur Begattung als auch zum Urinieren dient, spricht gerade für einen besonders intelligenten, ökonomisch planenden Schöpfergott, dem es gelungen ist, ein Organ für zwei so unterschiedliche Funktionen zu kreieren. Wer hat das gedacht?

Ergebnis

Aufgabe 3:

Dass das Jungfernhäutchen so nah am After liegt, spricht dagegen, die Jungfräulichkeit so hoch zu bewerten. Denn was wäre das für eine Ehre der Frauen, die so nahe am Arsch ist? Wer hat das sinngemäß niedergeschrieben?

Ergebnis

Aufgabe 4:

Dass der Geburtskanal so nah am After liegt, spricht gegen einen intelligenten Schöpfergott, weil es den Mann irritiert und seine spätere Lust mindert, wenn er sieht, wieviel Kot bei einer Geburt ausgeschieden wird. Wer hat dieses Argument entwickelt?

Ergebnis

 
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last updated: 15.11.13 08:21
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Hier werden eigene oder von anderen aufgestellte Prognosen aufbewahrt und auf ihre Treffsicherheit hin überprüft, Widersprüche erhoben, Widersprüchlichkeiten angeprangert und Menschheitsfragen als irrelevant entlarvt.
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