Observatorium für Prognosen, irrelevante Fragen und Widersprüche.
 
Mittwoch, 25. Januar 2012

Der alte Christian
Liebe Jubiläumsgäste, wenn Friedrich II. jetzt in den Saal schauen könnte, wäre er wohl zufrieden: passend zur großen Bühne ein großes Publikum! So viele, die sein Leben erforscht, sein Erbe entdeckt, gerettet und gepflegt haben – oft hartnäckig und mit preußischer Hingabe, wie einst der König selbst. Ich glaube, so mancher von Ihnen hier im Saal hätte zu Friedrichs Lebzeiten eine Einladung zur berühmten Tafelrunde erhalten. Weltoffene, belesene und kulturinteressierte Mitstreiter wusste der Monarch besonders zu schätzen.

Und vor allem hätte es ihm gefallen, hier in Berlin als höchsten Repräsentanten des Staats jemanden wie mich auftreten zu sehen. Ja, zwischen dem alten Fritzen und mir gibt es eine ganze Reihe von Gemeinsamkeiten.

Erinnern wir uns: Auch Friedrich heiratete eine Niedersächsin. Sie hieß zwar nicht Christiane, aber immerhin Christine. Er ließ sich zwar nicht von ihr scheiden, aber verlassen und schlecht behandelt hat er sie schon immer wieder.

Friedrich war extrem sparsam, und auch ich muss keineswegs immer in einem Schloss übernachten - jedenfalls nicht im eigenen. Ich begnüge mich gerne mit dem Gästezimmer, wenn ich dadurch mir und dem Staat Ausgaben erspare.

Wir wissen, dass sich Friedrich dafür einsetzte, dass seine Bevölkerung die nahrhafte und gesunde Kartoffel in den Speiseplan aufnahm. Und auch meine Regierung hat weder Kosten noch Mühen gescheut, Kochbücher unter das Volk zu bringen.

Friedrich war sehr musikalisch. Carl Philipp Emanuel Bach wirkte lange an seinen Hof. Und auch bei mir gibt Klaus Meine Lena Meyer-Landrut die Klinke in die Hand.

Der große Preußenkönig hatte in Voltaire einen wunderbaren Ratgeber und väterlichen Freund und auch ich habe von meiner Freundschaft zu dem Schrotthändler Egon Geerkens großartig profitiert, so dass ich mit Stolz und mit Recht sagen kann:

Ich bin der erste Schnorrer meines Staates.
 
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Samstag, 7. Januar 2012

Unzusammenhängendes zu Wulff
1. Ganz guter Schachzug der Bildzeitung, Wulff die Abschrift seiner Voicemail-Suada zuzuschicken. Und wann kommt einer auf die Idee, beim Bundespräsidialamt gemäß Informationsfreiheitsgesetz Einsicht in die Abschrift zu verlangen? Wäre gar nicht so einfach, das zu verweigern.

2. Doch, es stimmt schon: Nicht nur der Ruf Herrn Wulffs ist beschädigt, sondern auch das Amt des Bundespräsidenten, wenn jede Zeitung mindestes einen Kommentar zur Überflüssigkeit des Bundespräsidenten einrückt. Dabei wird übersehen: Der Bundespräsident mag in einer Situation großer politischer Stabilität mit einer allgemein respektierten Regierungschefin wirklich verzichtbar sein. Wenn wir einmal sieben Parteien im Bundestag haben, die keine Koalition mit Kanzlermehrheit hinbekommen - soooo unwahrscheinlich ist das nicht -, dann hat der Bundespräsident die wichtige Entscheidung zu treffen, ob ein Minderheitenkanzler regieren oder der Bundestag neu gewählt werden soll. Dann ist es schon ganz praktisch, wenn die moralische Integrität des Bundespräsidenten allseits anerkannt ist und dieser auch bei den "normalen" Politikern nicht bis zum Hals in der Dankesschuld steht.

Auch in Zeiten, in denen der Bundeskanzler in weiten Teilen der Bevölkerung nur eine Lachnummer ist (wie zB 1982 - 1990), ist es hilfreich, im Bundespräsidenten eine Integrationsfigur zu haben. Das geht aber nicht mit einem peinlichen Abgreifer.

3. "Ich bin auf dem Weg zum Emir" als Satz des Jahres 2012? Vermutlich zu früh im Jahr gefallen. Aber als AB-Ansage
ganz witzig.

4. Wulffen als Wort des Jahres? Dazu müsste man sich jetzt schnell einigen, was es heißen soll: Schnorren? Auf den AB schimpfen? Den AB vollquatschen? Am Amt kleben?

Nachtrag: Noch einen weiteren Bedeutungsvorschlag fuer Wulffen hat www.spiegel.de

5. Ja, es gibt wichtigeres. Aber das ist zu kompliziert.
 
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Mittwoch, 4. Januar 2012

Was ich dem Wulff echt übelnehme:
dass er mir die Springerpresse auf einmal sympathisch macht.
 
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Montag, 2. Januar 2012

Broderlein
Ich finde Broder oft billig und schlecht, aber hier trifft er es immerhin im Ansatz. Wie ich schon vor Gabriels vergifteter Unterstützungserkärung sagte: Ein angeschlagener Wulff nützt der SPD.

Dann geht es aber rumpelig weiter: "Zur Zeit hat die Bundesrepublik vier bezahlte Präsidenten: Wulff, Walter Scheel, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog."

Du darfst noch einmal raten, Henryk. Vier war schon ganz schön nahe dran. Überleg noch einmal, hast Du nicht jemanden vergessen? Kleiner Tipp: Sein Vorname fängt mit demselbem Buchstaben an wie deiner. Und er hat eine ähnlich entspannte Haltung zu Militäreinsätzen.

"Ja, Christian Wulff ist der Herr der Binse. Manche Kommentatoren meinen, Deutschland habe etwas Besseres verdient. Aber das ist ein Irrtum."

In Ordnung, kann man so sehen. Im nächsten Absatz heißt es:

"Als Ministerpräsident von Niedersachsen war er der richtige Mann am richtigen Platz. Nun muss er eine Bühne bespielen, die für ihn zu groß ist."

Wie bitte? Ich dachte er wäre genau der Bundespräsident, den Deutschland verdient. Entscheide dich, Henryk!

"Es ist eine One-Man-Show im Olympia-Stadion. Sie wird noch drei Jahre weiter gehen. Der einzige Trost dabei ist: Es wird keine zweite Runde geben."

Im letzten Punkt bin ich mir gar nicht sicher. Ich halte es für recht wahrscheinlich, dass es nach der Bundestagswahl 2013 zu einer schwarz-roten (vielleicht nicht unbedingt großen) Koalition kommt. Dann könnte die SPD es sich abhandeln lassen, Wulff zu verlängern. Ich halte mal dagegen: Wenn Wulff bis 2015 durchhält, macht er auch noch bis 2020.
 
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Sonntag, 1. Januar 2012

Weltverschwörung, du bist erkannt!
Das Kollektiv Anonymous greift das Sicherheitsunternehmen Stratfor an,
während der Film Anonymous die Stratfordianer angreift, die immer noch glauben, dass Shakespeare Shakespeares Werke geschrieben hat.

Sowohl dem Kollektiv Anonymous, das mit Guy Fawkes einen Katholiken verehrt, der das Parlament in die Luft sprengen wollte, als auch den Anti-Stratfordianern, die nicht glauben wollen, dass der Emporkömmling Shakespeare das größte britische Genie war, kann man ein gestörtes Verhältnis zur Demokratie attestieren.
 
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Samstag, 31. Dezember 2011

Saturierter Rückblick auf satirischen Rückblick
Noch blöder als die Unsitte, Anfang Dezember Jahresrückblicke zu senden, ist das Unternehmen, einen solchen Anfang Dezember aufzuzeichnen und erst am 30.12. zu versenden. So geschehen beim satirischen Jahresrückblick Urban Priols. Diesem zufolge bleibt als Wulff-Satz 2011 hängen, dass der Papst doch bitteschön Geschieden-Wiederverheiratete (wie Wulff) zur Kommunion lassen möge. Knapp daneben, Herr Priol.

Was mich auch mal interessieren würde: Wie lange wird man mit Strauß- und Wehner-Parodien noch Kabarett machen können? Unbegrenzt? Reicht es aus, dass das Publikum diese Parodien von den regelmäßigen Kabarettbesuchen her kennt?
 
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Donnerstag, 29. Dezember 2011

Wir begleiten gestrauchelte Politiker prognostisch. Heute: KT.

In welcher Verkleidung wird K.Th.v.u.z. Guttenberg in Aachen die Laudatio auf Ottfried Fischer halten?

Ergebnis


 
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Dienstag, 27. Dezember 2011

Die Verteidigung des Wulffs und die Auferstehung des Fleischhauers
sind beide - und das ist das Faszinierendste - nicht nur völlig losgelöst von der Faktenlage, sondern auch noch von jeglichem, sogar dem ureigensten, Klischee.

Ein Journalist macht mit einem Politiker zusammen ein Buch; das Honorar darf er allein behalten, so ist es mit dem Verlag vereinbart. Dann gerät der Politiker, der inzwischen zum Bundespräsidenten aufgestiegen ist, in Schwierigkeiten. In der Zeitung, in der der Journalist als Kolumnist arbeitet, erscheint ein großer Artikel darüber, dass ein bekannter Finanzunternehmer 40.000 Euro für Anzeigen ausgegeben hat, um das Buch zu einem Erfolg zu machen. Der Journalist erklärt darauf, dass er von diesen Anzeigen zum ersten Mal durch die Recherchen seiner eigenen Zeitung erfahren habe. Natürlich ist er entsetzt. Der Politiker sagt das Gleiche: Aber was im Fall des Journalisten für bare Münze genommen wird, gilt bei seinem Mitautor als billige Ausflucht, die nur den Verdacht nährt, er wolle etwas verbergen.

Aha. Man nimmt also für bare Münze, was ein Bildzeitungsjournalist sagt. Im so linksgewirkten Deutschland, in dem jeder Konservative damit rechnen muss, jederzeit einem Progrom zum Opfer zu fallen.

Fleischauer, Sie sind doch angeblich in so einem furchtbar linkem Milieu groß geworden. Wussten Sie nicht spätestens ab dem zehnten Lebensjahr, dass man der Springerpresse nicht trauen darf? Mein Sozialbiotop war deutlich weniger links, und wir wussten das alle.

Ansonsten herzlichen Glückwünsche an alle, die den Anteil der Affären an der Weihnachtsansprache zutreffend mit Null angaben.

Was die Berichterstattung über die Gerüchte von Frau Wulffs Vorleben angeht, fand ich Harald Schmidt letzte Sendung vor der Weihncahtspause bemerkenswert: "Welche Strupfhose meine Frau trägt ist Viktoria's Secret."

Es bleibt spannend.
 
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Mittwoch, 21. Dezember 2011

Bluffwulff
Ich schwankte lange, bin mir aber jetzt sicher: Wulff wird im Amt bleiben. Die SPD ist sehr gut beraten, nicht seinen Rücktritt zu fordern.

Erstens zieht das Argument, dass sich Schröder nicht viel anders verhalten habe. Das Gegenargument, Schröder sei eben nicht Bundespräsident gewesen, ist zwar nicht von der Hand zu weisen, hat aber begrenzte Durchschlagskraft.

Vor allem aber ist ein schwacher Wulff, der sich durch die nächsten dreieinhalb Jahre seiner ersten Amtszeit quält, gut für die SPD. Er mindert die Strahlkraft der schwarz-gelben Koalition (so da noch was strahlt). Ein frisch ins neue Amt gewählter Lammert wäre für die SPD gefährlicher.

Wenn es 2013 zu einer Großen Koalition kommt, könnte die SPD den politischen Preis dafür, den angeschlagenen Wulff 2015 für 5 weitere Jahre zu verlängern, besser hochtreiben, als wenn Wulff allseits als Traumbesetzung gälte.

Wenn aber 2013 die SPD die Wahl gewinnt und den Kanzler stellt, wird sie aller Voraussicht nach in den anschließenden Landtagswahlen wieder verlieren. Dann ist ein BuPrä-Wahltermin 2015 besser als 2017.

Ich kann mich nicht erinnern, schon einmal so viele Parodien auf eine noch gar nicht gehaltene Rede gesehen zu haben wie auf die diesjährige Weihnachtsansprache.

Sehr schön: Hans Zippert
www.welt.de
Auch nicht schlecht: gestern Harald Schmidt.

Ach, übrigens:

Wie lange wird sich der BuPräs bei der Weihnachtsansprache mit den gegen ihn gerichteten Vorwürfen beschäftigen?

Ergebnis



Wann wird die erste seriöse Zeitung/Zeitschrift im Klartext über die im Internet kursierenden Gerüchte betreffend das Vorleben der Bettina Wulff berichten?

Ergebnis


 
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Samstag, 17. Dezember 2011

Rückschlag im Rückblick
Eigentlich lag das Observatorium in der Causa Guttenberg ja ganz gut. Selbst dem Herrn Zitterwolf, der noch darauf gewettet hatte, dass Guttenberg alles unbeschadet übersteht, gelang ein bemerkenswerter Coup, als er die Gründung der 35. konservativen Protestpartei durch den Baron prognostizierte.

Umso bedauerlicher, dass die Gesellschaft für deutsche Sprache bei ihrer Verbalisierung des
Jahresrückblicks sich keinem meiner zehn Vorschläge angeschlossen hat. „Guttenbergen“ für „abschreiben“ ist sowohl beim „Wort des Jahres“ als auch beim „Jugendwort des Jahres“ auf den Plätzen gelandet. O je. Hat das wirklich schon jemand gesagt? Anlass hätte es ja genug gegeben: „Habt ihr schon gehört? Koch-Mehrin soll geguttenbergt haben.“ – „Ist doch bekannt, aber angeblich hat auch Mathiopoulos gechatzimarkakist“. Gerade weil im Verlauf des Jahres immer mehr Titel purzelten, hätte ich auf ein Wort aus dem Umkreis „Plagiatejäger“, „Guttenplag Wiki“ etc getippt – wohl gemerkt aus politischer Sicht, sprachlich ist das alles nicht so dolle.

Aus linguistischer Sicht kommentiert der Sprachlog die Kür des Siegers „Stresstest“.
 
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Mittwoch, 14. Dezember 2011

Blitzprognose
In einer Stunde wird Charlotte Roche bei Harald Schmidt auftreten und ich wage die Prognose, dass er sie in Anspielung auf ihr damaliges Angebot an unseren Bundespräsidenten fragen wird: "Was sagst Du zu Christian Wulff: Wirst Du mit ihm schlafen, wenn er alle Kredite offenlegt?" (vgl. hier, Grund 7)

Apropos: Die Merkel kann einem schon Leid tun. Auch andere Kanzler hatte heftige Probleme zu lösen, aber dass ausgerechnet bei ihr der Frühstücksdirektor immer wieder wackelt und gestützt und gestürzt und neugewählt werden muss, damit hat nur sie zu kämpfen.
 
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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Auflösung des Bildungsquiz. Die Besucher des Observatoriums sind fäkal-sexuell nur bei Ausflügen in die jüngere Literatur sattelfest.
Was hatte ich mir nicht für ein Mühe mit meinem ganz schön frivolen Pisa-Test gegeben. Hier die ernüchternden Ergebnisse.

Sowohl für die Aufgabe 1 als auch für Aufgabe 2 ist die Antwort Heinrich Heine

[...]
Freund ich hab dir zugehört, 

Und du hast mir gut erklärt, 

Wie zum weisesten Behuf 

Gott den Menschen zwiefach schuf 

Augen, Ohren, Arm’ und Bein’, 

Während er ihm gab nur ein 

Exemplar von Nas und Mund – 

Doch nun sage mir den Grund: 

Gott, der Schöpfer der Natur, 

Warum schuf er einfach nur 

Das skabröse Requisit, 

Das der Mann gebraucht, damit 

Er fortpflanze seine Rasse 

Und zugleich sein Wasser lasse? 

Teurer Freund, ein Duplikat 

Wäre wahrlich hier vonnöten, 

Um Funktionen zu vertreten, 

Die so wichtig für den Staat 

Wie fürs Individuum, 

Kurz fürs ganze Publikum. 

Zwei Funktionen, die so greulich 

Und so schimpflich und abscheulich 

Miteinander kontrastieren 

Und die Menschheit sehr blamieren. 

Eine Jungfrau von Gemüt 

Muß sich schämen, wenn sie sieht, 

Wie ihr höchstes Ideal 

Wird entweiht so trivial! 

Wie der Hochaltar der Minne 

Wird zur ganz gemeinen Rinne! 

Psyche schaudert, denn der kleine 

Gott Amur der Finsternis, 

Er verwandelt sich beim Scheine 

ihrer Lamp – in Mankepiß.

Also Teutolinde sprach,
Und ich sagte ihr: Gemach! 

Unklug wie die Weiber sind, 

Du verstehst nicht, liebes Kind, 

Gottes Nützlichkeitssystem, 

Sein Ökonomie-Problem 

Ist, dass wechselnd die Maschinen 

Jeglichem Bedürfnis dienen, 

Den profanen wie dem heilgen, 

Den pikanten wie langweilgen, –
Alles wird simplifiziert; 

Klug ist alles kombiniert: 

Was dem Menschen dient zum Seichen, 

Damit schafft er seinesgleichen.
[...]


Das ganze Gedicht ist noch etwas länger, trägt offiziell keinen Titel, wird machmal mit „Zur Teleologie“ überschrieben und findet sich auch unter
meister.igl.uni-freiburg.de

Das hatte für Aufgabe 1 keiner richtig. Vielmehr tippten alle auf Lichtenberg. Für Aufgabe 2 wusste es immerhin einer.

Aufgabe 3 Die richtige Antwort ist: Georg Christoph Lichtenberg

Das ist eine schöne Ehre die die Frauenzimmer haben, die einen halben Zoll vom Arsch abliegt.“ [Sudelbücher J 100]

Auf die richtige Antwort kam wieder keiner. Die falschen Antworten verteilten sich hälftig auf Heine und Roche.

Aufgabe 4 Richtig natürlich: Charlotte Roche (Schoßgebete, S. 102). Immerhin das wussten zwei Drittel der Quizteilnehmer.

Was lernen wir daraus? Lest mehr Klassiker, die sind auch schön versaut!
 
link me (nix dazu zu sagen?...)  Kommentier den Kommentar!  > Topic: Rueckblicke
 

Samstag, 22. Oktober 2011

Testen Sie Ihre fäkal-sexual-theologische Allgemeinbildung!
Aufgabe 1:

"Dass der Penis sowohl zur Begattung als auch zum Urinieren dient, spricht eher dagegen, dass Gott den Menschen geschaffen hat. Denn was soll eine Frau davon halten, wenn sie sieht, dass ihr Mann mit dem Organ, das er zum Liebesspiel benutzt, auch Wasser lässt?" Von wem stammt dieser Gedanke?

Ergebnis


Aufgabe 2:
Dass der Penis sowohl zur Begattung als auch zum Urinieren dient, spricht gerade für einen besonders intelligenten, ökonomisch planenden Schöpfergott, dem es gelungen ist, ein Organ für zwei so unterschiedliche Funktionen zu kreieren. Wer hat das gedacht?

Ergebnis


Aufgabe 3:
Dass das Jungfernhäutchen so nah am After liegt, spricht dagegen, die Jungfräulichkeit so hoch zu bewerten. Denn was wäre das für eine Ehre der Frauen, die so nahe am Arsch ist? Wer hat das sinngemäß niedergeschrieben?

Ergebnis


Aufgabe 4:
Dass der Geburtskanal so nah am After liegt, spricht gegen einen intelligenten Schöpfergott, weil es den Mann irritiert und seine spätere Lust mindert, wenn er sieht, wieviel Kot bei einer Geburt ausgeschieden wird. Wer hat dieses Argument entwickelt?

Ergebnis


 
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Dienstag, 18. Oktober 2011

Susan Sorondon beleidigt UNS.
Susan Sorondon nennt Ratzinger einen Nazi.

Der Spiegel berichtet und spricht zwei Mal (davon einmal als Zitat der jüdischen Anti-Diffamierungsliga) von "Nazi-Vergleichen". Das ist natürlich Quatsch. Wer mich ein Arschloch nennt, vergleicht mich nicht mit einem, sondern sagt, ich sei eines. Noch blöder ist es, die seltsame Hitler-Versteher-Nummer von Lars von Trier mit der Susan-Sorondon-Aussage auf den gemeinsamen Nenner eines Nazi-Vergleichs zu bringen. Wir erinnern uns: Der einzige, den von Trier als Nazi bezeichnete, war er selbst.

Eifrig, aber vielleicht doch etwas zu kurz gegriffen die Erklärung des Spiegels: "Sarandons Bemerkung hat einen ernsten Hintergrund: Als Papst Benedikt noch Joseph Ratzinger war und ein Teenager, war er für einige Zeit Mitglied der Hitler-Jugend - ein Umstand, der lange bekannt und oft diskutiert ist."

Ich kenne Sorondon zu wenig, aber mindestens genauso wahrscheinlich kommt es mir vor, dass sie darauf anspielen wollte, dass Ratzinger mit Williamson einen Holocaustleugner rekommuniziert hat.
 
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Montag, 17. Oktober 2011

Ihr seid Luther, ihr deutschen Katholiken!
Frau Irene vom Kompetenzteam verdanke ich den Hinweis auf eine ergiebige Diskussion zum Ratzinger-Besuch im ZDF-Nachtstudie.

Misslungen ist allerdings der Eingangstrailer, der wieder einmal den falschen Eindruck erweckt, es sei eine spezifisch katholische Vorstellung, dass beim Abendmahl wirklich der Leib Christi (und nicht etwa nur eine Hostie) an die Gläubigen verteilt würde. Das ist aber auch die Auffassung Luthers. Als Zwingli und Calvin anderes behaupteten, nämlich, dass das Brot nur ein Symbol für den Leib Christi sei, erklärte Luther, dass ihn von diesen mehr trenne als vom Papst.

Dann aber wird munter diskutiert. Arnd Brummer, der als Erwachsener (übrigens wie ich) vom Katholizismus zum Protestantismus konvertiert ist, behauptet und begründet, dass 90 Prozent der deutschen Katholiken ihren Glauben wie Protestanten leben würden und beispielsweise eigene Enscheidungen treffen, wo die römisch-katholische Kirche Alternativlosigkeit sieht. Keiner widerspricht, nicht die Linkskatholikin Süßmuth, nicht der Papstbiograph und
-verehrer Andreas Englisch, der auf 700 Seiten nachgewiesen hat dass auch der amtierende Papst in die Geschichte eingehen wird (diese Prognose hätte ich auch mit weniger Begründungsaufwand abgegeben), nicht der Religionssoziologe Pollack und natürlich nicht der Freigeist Andreas Altmann, der die Protestanten nicht kennt, aber mag.

Ist das nicht ein Grund für die große Papstbegeisterung: dass das Papsttum das einzige ist, was die deutschen Katholiken noch vom Protestantismus unterscheidet?

Englisch, der seit 1987 in Rom lebt, blamiert sich dann noch mit der falschen Aussage "Es gibt in den ersten 1000 Jahren der Darstellung der Christen gar keine Kreuze (...) Wenn Sie mal nach Rom kommen, können Sie es sich angucken." Lieber Herr Englisch, haben Sie in Ihren 24 Jahren in Rom schon einmal die Kirche Santa Sabina besucht? An der Tür befindet sich die älteste erhaltene Darstellung der Kreuzigung - aus dem Jahre 432.
 
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Sonntag, 16. Oktober 2011

Prophezeiungen a tergo
Wenn ich zur Eröffnung dieses Blogs, also irgendwann 2004 prophezeit hätte:

Sehr bald schon werden in deutschen Zeitungen Sätze zu lesen sein wie "Du hast einen ziemlich geilen Arsch, und das weißt du auch." Und sie werden nicht in den Sankt-Pauli-Nachrichten stehen, sondern im ZEITmagazin und dort nicht in wörtlicher Rede in einem Bericht über sexuell verwahrloste Jugendliche, sondern in einem Interview des Literaturressorts, und nicht etwa wird der Skandalautor die Zeitjournalistin so anmachen, sondern die Zeitjournalistin die Skandalautorin. Und die Skandalautorin wird wenig später antworten: "Rein? Bist du bekloppt? Nein!" und die entsprechende Frage wird nicht gelautet haben "Willst Du wirklich behaupten, dass Lyrik heute nur reine Reime verwenden darf?" sondern "Du selbst hast dir nie einen Duschkopf zwischen die Beine geschoben?" ,

dann, ja dann hätte ich seit ein paar Wochen, Grund zu triumphieren.

Übrigens: Sich vorzustellen, dass den Propheten zur Strafe dafür, dass sie ständig in die Zukunft statt in die Vergangenheit schauten, im Jenseits der Kopf umgedreht auf den Rumpf gesetzt wird, ist das eine. Sich dann auszumalen, wie die Tränen, welche die unglücklichen Propheten darüber vergießen, durch die Gesäßfalte rinnen, ist das andere. Letzteres klingt nach Roche, ist aber - wie das erste - auch Dante.
 
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Montag, 3. Oktober 2011

Riesenbitte an evangeliche Schurnalisten
Bevor Sie Fragen stellen, Brenner, die mit ''Wir Protestanten'' beginnen (''Wir Protestanten haben es nicht so mit den Engeln. Wie stellen Sie sich denn einen Schutzengel vor?'') bitte mal ein kleines bisschen recherchieren. Dem Protestantismus ist Engelglaube im allgemeinen und Schutzengelglaube im besonderen durchaus nicht fremd.

Das gilt auch für Sie, Fleischhauer! Auch wenn ich nach ihrem vorletzten Erguss nicht mehr so sicher bin, dass Sie Protestant sind.

Zur Frage, ob Unverheiratete miteinander schlafen sollten, hat die evangelische Kirche - anders als Sie glauben - eine sehr differenzierte Sichtweise, ebenso zur Jungfräulichkeit der Mutter Jesu.

Der Unterschied ist, dass die evangelische Kirche ihre Positionen nicht mit Höllenstrafandrohung durchzusetzen versucht - was bei Ihnen vermutlich sehr viel mehr Eindruck machen würde.

Darum gürte deine Lenden wie ein Mann, Fleischhauer-Jan, ich will Dich lehren, höre mich: Wenn Du noch einmal Sülze über die Protestanten verfasst, ohne deinen Kasperkopf vorher in ein einschlägiges Buch gesteckt zu haben, dann wirst du hinabfahren in das Reich, in dem dir Claudia Roth deine Texte mit Betonung vorlesen wird, und dazu werden die MitgliederInnen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft die Griffel der vorvorletzten Bildungsreform über die Schiefertafeln kreischen lassen und du wirst gezwungen werden, sämtliche Tischreden Martin Luthers nach Art eines Walldorfschuelers nachzutanzen.

(Dieser Beitrag verdankt sich dem Besuch von Professor Ratzinger, denn die beiden Schurnalisten hätten ansonst was anderes, wenn auch nicht unbedingt was vernünftigeres geschrieben.)
 
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Donnerstag, 29. September 2011

In was für einer Welt spielt bloß Charlotte Roches "Schoßgebete"?
Was auf den ersten 45 Seiten extrem unglaubwürdig ist: Gemüsebrühepulver ohne Hefeextrakt soll sehr schwierig zu bekommen sein. Insbesondere sei solches nicht in Bioläden erhältlich, sondern müsse aufwändig im Internet bestellt werden.

Ja, wo lebt die Autorin denn? In Köln. Sollte es da wirklich anders zugehen als in Berlin, wo in jedem Biomarkt die hefeextraktfreie Gemüsebrühe mit der konventionellen hefeextraktverseuchten Gemüsebrühe in der gleichen Selbstverständlichkeit koexistiert, in der Mineralwasser mit und ohne Kohlensäure die Getränkemärkte bevölkern? Ja, das ist in Köln anders? Hängt das vielleicht mit dem dortigen Katholizismus zusammen? Irgendwie geht die katholische Kirche ja ähnlich vor. Die Inhalte sind etwas dünn, da wird dann mit Weihrauch nachgebessert.

Oder im ganzen Gleichnis: Die Sinnsuche ist eine metaphyische Nahrungssuche. Der Konsum, den die säkulare Gesellschaft als Angebot für Sinnsuchende bereithält, entspricht dem Glutamat. Die römisch-katholische Kirche ersetzt Konsum durch Kultus, meint die "perfekte Show" (Jürgen Domian), also durch Weihrauch und Messgewänder, und verhält sich damit wie ein Gemüsebrühehersteller, der Glutamat durch Hefeextrakt ersetzt. Die hefefreie Gemüsebrühe aber ist das Sakrament des Wortes der evangelischen Christenheit.
 
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Mittwoch, 28. September 2011

Ratzi, Angie und das X
Erst nachdem ich gestern auf das X hinwies, das Ratzinger und Roche zeigen, wurde in der fulminanten Harald-Schmidt-Show nachgewiesen, dass in den aktuellen Papstikonographien Merkel als Nachfolgerin sowohl des deutschen Kaisers als auch Martin Luthers in X-Form dem Papst gegenübersitzt. Dann ist natürlich klar, dass sich Roche als Nachfolgerin sowohl Heinrichs VIII (NB 2 mal VIII = XVI) als auch Giordano Brunos auch nicht lumpen lassen will.
 
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Dienstag, 27. September 2011

Wir sind feucht!
Die TOP TEN der Gemeinsamkeiten zwischen dem hier

und der da


10) Beider Nachnamen fangen mit R an.
9) Beide haben die deutsche und eine weitere Staatsangehöigkeit.
8) Beide finden Scheidungen nicht so gut.
7) Beide wurden mit dem Sexualverhalten Christian Wulffs in Verbindung gebracht.
6) Harald Schmidt mag beide.
5) Alice Schwarzer mag beide nicht so sehr wegen überkommener Geschlechterrollen und so.
(Punkte 6 und 5 sind auch deshalb bemerkenswert, weil sich Schw. und Schm. gegenseitig ganz gut finden.)
4) Beide schreiben erfolgreiche Bücher, in denen Gott so mitteloft vorkommt.
3) In den Besprechungen dieser Bücher wird selten bemerkt, dass Gott bei Ratzinger (nur so) mitteloft vorkommt und bei Roche (immerhin so) mitteloft.
2) Beide zeigen gerne ein X (s.o.).
1) Und diesen beiden einschließlich den um die beiden geführten Debatten werde ich künftig ausschließlich meine Beiträge in diesem Blog widmen. Bis Gott mir anderes befiehlt. Amen.
 
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Freitag, 23. September 2011

Das Sturmgeschütz der Parlamentsseelsorge

(Kein Fake, so war es auf Spiegel online zu sehen.)


Der Papst macht das hier sehr routiniert, er trägt hier Satz für Satz seiner geschliffenen Wissenschaftsprosa vor, lässt sich nicht aus dem Konzept bringen. Parataxen und Hypotaxen schnurren wie ein Uhrwerk, alles in allem ein wirklich souveräner Auftritt. Jetzt auch mal eine Paranthese, locker-flockig vorgetragen und kombiniert mit einem kleinen Wortspiel. Und was macht er da? Pointe! Eine Pointe! Unglaublich! Hat man sowas schon gehört? Butterweich und ansatzlos haut er das Ding aber so was in die Sitzreihen. Und wie sie da ankommt! Hier tobt der Saal. Ich höre das dröhnende Stammtischlachen der Christsozialen, das Wiehern der Freidemokraten, sozialdemokratische Laizisten verkneifen sich das Lachen, solange die Generalsekretärin hinschaut. Und dort Cem Özdemir, der säkulare Muslim, schnappt nach Luft. Jetzt werden sich all diejenigen ärgern, die sich am Potsdamer Platz mit den Fundamental-Atheisten langweilen müssen. Sie aber liebe Hörer haben es richtig gemacht, bleiben Sie dran!
 
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Mittwoch, 21. September 2011

Gut gegeben:
Spiegel online fragt 20 Bundestagsabgeordnete, was sie von Professor Ratzingers Rede im Bundestag erwarten. Eine einzige wünscht sich, dass der Papst seine Rede an einem bestimmten Bibelzitat festmachen möge. Es ist Petra Pau von der Linken. Und das Bibelwort ist "Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon."

Ich werde weder Frau Pau noch ihre Partei deswegen wählen, aber das hat sie gut gemacht. Allerdings hatte ja auch die Verfassung der Sowjetunion (abgeblich als weltweit einzige Verfassung) ein Bibelzitat an Bord: "Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen." Wirklich lässig wäre es, wenn Ratzinger darüber spricht.
 
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Sonntag, 18. September 2011

Der kleine Beckmesser und der große Lümmel von der letzten Bank
Die gemeinsame Geschichte Uta Ranke-Heinemanns und Joseph Ratzingers, beide Jahrgang 1927, beginnt 1953 in München. Sie hat damals bereits 13 Semester evangelische Theologie studiert, als sie sich entschließt, überzulaufen, auch katholische Theologie zu studieren. Ihr Vater, der frühere Bundespräsident Gustav Heinemann, ist so aufgebracht, dass selbst die Köchin den Streit im Ankleidezimmer hören kann.

Lieber SpOn, willst Du dafür eine Strafarbeit in Deutsch oder Geschichte?
(Gustav Heinemann war von 1969 bis 1974 Bundespräsident.)
 
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Sonntag, 11. September 2011

Dass diese kleinen Engländerinnen aber auch immer übertreiben müssen
Liebe Mama, bei der Arbeit habe ich heute den linken Hodensack von So-und-So an der Wange gehabt.
Lieber Papa, darf ich mal bei dir gucken? Ich glaube mir fehlt was.
 
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Dienstag, 6. September 2011

Fingerübung aus gegebenem Anlass
"Markenproblem" (hat die FDP nach Einschätzung eines Vorstandsmitglied)
"Problembär" (war Glos laut der Bildzeitung)
Bärenmarke (zum Kaffee)

Bärenmarkenproblem (wenn in Kondensmilch Dioxin ist)
Markenproblembär (Westerwelle)
Problembärenmarke (CSU)

Bärenmarkenproblembär (der Lebensmittelsicherheitsbeauftragte von Bärenmarke, falls dort jemals Dioxin in der Kondesnmilch gefunden werden sollte)
Markenproblembärenmarke (die Plakette an Westerwelles Halsband)
Problembärenmarkenproblem (hat die CSU)
 
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Höhepunkte der Illusionslosigkeit
Gerald Mangels alias DJ Gary organisiert seit mehr als dreißig Jahren eine Disco für Menschen, die anders ticken - Borderliner, Menschen mit geistiger Behinderung, Leute im Rollstuhl. Hausverbote gibt es trotzdem.

Lasst uns der Realität schonungslos ins Auge sehen! Ich wäre mir zwar auch sicher gewesen, dass wer Veranstaltungen für Menschen mit Borderline-Störung, die unter anderem durch häufige Wutausbrüche und körperliche Übergriffe gekennzeichnet ist, ausrichtet, keinerlei Probleme mit der Sicherheit und Ordnung hat, aber trotzdem, ... - leider können auch hier trotz alledem Hausverbote hin und wieder nötig sein.
 
link me (nix dazu zu sagen?...)  Kommentier den Kommentar!  > Topic: Unwahrscheinliches
 

Montag, 22. August 2011

Ach, der von Schillerstraße? Voll krass, ey!
Fehlzitat

So wirbt ein Dienst, der Bildungshungrigen verspricht, sie in vier Minuten auf Partybeeindruckerniveau zu bringen.

Ist das peinlich! Denn wichtiger als die korrekte Zuschreibung wäre es, erst einmal das Zitat richtig abzuschreiben: "der langen Rede kurzer Sinn"
 
link me (nix dazu zu sagen?...)  Kommentier den Kommentar!  > Topic: Taeuschungen
 

Sonntag, 21. August 2011

Neue Redensart, frisch ausgedacht
Scham und Luftgitarre passen nicht zusammen.

Ein wahrer Satz. Ein großer Satz. Ein Satz, wie er nur von einer nationalen Luftgitarrenmeisterin gespochen werden darf. Und ein schöner Anlass, fortan Sätze zu sagen wie: "Silvana Koch-Mehrin und Forschungspolitik, das passt ja zusammen wie Scham und Luftgitarre!"
 
link me (nix dazu zu sagen?...)  Kommentier den Kommentar!  > Topic: was nicht passt wird passend gemacht
 

Mittwoch, 17. August 2011

moralische Fremdschämen-Verwirrung
Da sollte also einer kandidieren, hatte aber gerade eine große Liebe entdeckt, "aber" deshalb, weil die Angebetete erst 16 Jahre alt war. Es war große Liebe, aber als die Chance bestand, Ministerpräsident zu werden, musste er sich trennen. Dann heiratete er ziemlich zackig seine Dauer-Freundin. Und dann, als es ernst wurde mit der Kandidatur, musste er zurücktreten, weil die abgeschlossene Liebe zwar legal, aber der potentiellen Wählerschaft nicht genehm war.
Ergebnis der Geschichte: kein Ministerpräsident, kein Amt, keine große Liebe mehr, aber eine Frau, die ihrem Mann beim Heulen zugucken konnte, wie er von einer großen Liebe jammerte, die ihrer Hochzeit ein wenig knapp vorgelagert war.

Ich versteh das nicht. Bin ich zu rational, gar moralisch unterbelichtet?
 
link me (5, es gibt noch mehr Bedarf!)  Kommentier den Kommentar!  > Topic: Doppelmoralistauchnichtmehrdaswassesmalwar
 

Dienstag, 16. August 2011

Schlagfertiges auf Vorrat
Für mich ist das Epitheton "bildungsbürgerlich" nicht per se negativ konnotiert.
 
link me (1 Meinung zur Meinung!)  Kommentier den Kommentar!  > Topic: Philhellenische Herzensergiessungen
 

 
online for 3751 Days
last updated: 28.01.12 15:22
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Hier werden eigene oder von anderen aufgestellte Prognosen aufbewahrt und auf ihre Treffsicherheit hin überprüft, Widersprüche erhoben, Widersprüchlichkeiten angeprangert und Menschheitsfragen als irrelevant entlarvt.
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Der alte Christian Und vor allem hätte es ihm gefallen, hier in Berlin als höchsten...
by phaeake (28.01.12 15:22)
Unzusammenhängendes zu Wulff 1. Ganz guter Schachzug der Bildzeitung, Wulff die Abschrift seiner Voicemail-Suada zuzuschicken....
by phaeake (12.01.12 04:37)
Mit dem islamischen Zinsverbot hat auch schon schön gespielt.
by phaeake (08.01.12 12:32)
das wulff hat noch klück gehabbt stell dich vor er hätte ein türkischen freund gehabt...
by zitterwolf i.k. (08.01.12 09:00)
Was ich dem Wulff echt übelnehme: dass er mir die Springerpresse auf einmal sympathisch macht.
by phaeake (04.01.12 03:33)
Broder wird immer schlechter, weil er so selbstzufrieden ist, schätze ich.
by Irene (02.01.12 13:51)
Oder ein früher Hermann Göring.
by phaeake (02.01.12 11:56)
Broderlein Ich finde Broder , aber trifft er es immerhin im Ansatz. Wie ich schon...
by phaeake (02.01.12 11:08)
Danke für den Hinweis. Ich mach einen eigenen Beitrag draus.
by phaeake (02.01.12 11:03)
"Nur" Vorsitzender der größeren Regierungsfraktion und dazu noch ein sehr starker. Ohne ihn wäre Helmut...
by phaeake (02.01.12 11:03)


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